Floristik auf höchstem Niveau: Alpe Adria Cup 2026 begeistert in Graz

Floristik auf höchstem Niveau: Alpe Adria Cup 2026 begeistert in Graz

Internationale Floristik-Elite zeigte bei der Grazer Herbstmesse Kreativität, handwerkliche Präzision und neue Perspektiven auf die florale Gestaltung.

Vier Tage lang stand Graz ganz im Zeichen außergewöhnlicher Floristik. Beim Alpe Adria Cup International und Cup Österreich Florist 2026 trafen von 1. bis 4. Oktober FloristInnen aus neun europäischen Ländern aufeinander. Im Messecongress Graz wurde die Grazer Herbstmesse damit zur Bühne für kreative Höchstleistungen und zu einem Treffpunkt der internationalen Floristikbranche.

Floristik wurde zum Live-Erlebnis

22 TeilnehmerInnen aus Österreich, Großbritannien, Italien, der Ukraine, Lettland, Deutschland, Kroatien, Estland, Slowenien und Rumänien stellten sich den Herausforderungen des Wettbewerbs. Für das Publikum bot sich dabei eine besondere Gelegenheit: Es konnte unmittelbar miterleben, wie aus ersten Ideen Schritt für Schritt kunstvolle florale Werkstücke entstanden. Insgesamt wurden dafür mehr als 50.000 Blumen verarbeitet.

Im Mittelpunkt stand das Motto „Colors of Change – Courage Blooms“. Veränderung, Mut und Aufbruch wurden von den TeilnehmerInnen auf ganz unterschiedliche Weise interpretiert. Gefragt waren nicht nur außergewöhnliche Gestaltungsideen, sondern ebenso ein sicherer Umgang mit Farbe und Form, handwerkliches Können und die Fähigkeit, unter Zeitdruck individuelle Lösungen zu entwickeln.

Für das österreichische Team wurde der Wettbewerb zu einem großen Erfolg: Die ersten drei Plätze gingen allesamt an heimische FloristInnen. Den Sieg holte sich Manuel Bender, gefolgt von Anna-Maria Schröttner auf Platz zwei und Bernhard Pesendorfer auf Platz drei.

Sechs Aufgaben und viel Kreativität

Von der Tischdekoration über Pflanzarbeiten und Themenarbeiten bis zu Brautschmuck, handgebundenem Strauß und Überraschungsarbeit reichte das Spektrum des Wettbewerbs. Jede Disziplin stellte andere Anforderungen an die TeilnehmerInnen. Eine siebenköpfige internationale Jury bewertete die Arbeiten unter anderem nach Gestaltung, Schwierigkeitsgrad, handwerklicher Ausführung und der Umsetzung innerhalb des vorgegebenen Zeitrahmens.

Damit wurde eindrucksvoll sichtbar, wie vielfältig zeitgenössische Floristik sein kann: Denn sie verbindet Kreativität und Gestaltung mit viel Wissen, handwerklicher Präzision und einem ausgeprägten Gespür für Trends.

Ein Fest für die internationale Floristik

Der Alpe Adria Cup war zugleich weit mehr als ein Wettbewerb. Graz wurde zum Ort des Austauschs und der Begegnung innerhalb der europäischen Floristik. Internationale Sitzungen von Florint ergänzten das Programm ebenso wie die Ausstellung „Naturwertstatt – Die Natur in Form bringen“, die sich mit der kreativen Gestaltung und Inszenierung natürlicher Materialien auseinandersetzte.

Für Johann Obendrauf, Landesinnungsmeister der steirischen GärtnerInnen und FloristInnen in der WKO Steiermark sowie Präsident des Blumenbüros Österreich, bot die Veranstaltung „einzigartige Plattform, um die Qualität und Vielfalt des Floristenhandwerks zu zeigen.“ Gleichzeitig wurde für die BesucherInnen erlebbar, wie viel Kreativität, Können und Leidenschaft hinter dem Beruf stehen.

Ein Wettbewerb mit Blick nach Europa

Mit der feierlichen Siegerehrung und dem anschließenden Galaabend fand der Wettbewerb seinen festlichen Abschluss. Für die SiegerInnen geht die Reise weiter: Sie werden Österreich beim Europameisterschaft der Floristen in Murcia, Spanien, von 6. bis 10. April 2027 vertreten.

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Alpe Adria Cup 2026 Grazer Messe – Siegerehrung und Galaabend Teil 1 | Flickr

Alpe Adria Cup 2026 Grazer Messe – Siegerehrung und Galaabend Teil 2 | Flickr

Alpe Adria Cup 2026 Grazer Messe – Siegerehrung und Galaabend Teil 3 | Flickr

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