Grabbepflanzung Frühjahr - 1

© Blumen Engele / C&G Fotography, Gerhard Donauer

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Stilvolle Grabgestaltung im Frühling

Helle Farben und frisches Grün sind besonders beliebt, die Klassiker: Stiefmütterchen, Vergissmeinnicht, Narzissen, Tulpen und viele mehr.
Grabbepflanzung Frühjahr - 2 © Blumen Engele / C&G Fotography, Gerhard Donauergrößer Ein gepflegtes und liebevoll gestaltetes Grab ist stets ein Zeichen der Wertschätzung dem Verstorbenen gegenüber. Der richtige Blumenschmuck kann dabei mit seiner Symbolik das ausdrücken, was durch Worte nicht mehr möglich ist.   

"Für viele, die einen geliebten Menschen verloren haben, ist die Pflege des Grabes Teil ihrer Trauerarbeit. Das Frühjahr bietet eine bunte Vielfalt an Blumen und Pflanzen, um seine persönliche Verbundenheit mit dem Verstorbenen zu verdeutlichen", so der steirische Friedhofsgärtner Mario Marbler.   
Die klassischen Frühlingsboten    

Wenn Anfang März die ersten warmen Sonnenstrahlen den Winter verdrängen, sind helle Töne und frisches Grün in der Grabbepflanzung besonders gefragt.   

"Zu den beliebtesten Frühlingsblumen zählen Violen, auch Stiefmütterchen genannt, die in ihrer Vielfalt und ihrem reichen Farbenspektrum unübertroffen sind. Ob klein- oder großblumig: Violen sind immer eine frühlingshafte Augenweide. Und: Sie widerstehen gut der Kälte und regenreichen Frühlingstagen", so Marbler.   

Zwei weitere Klassiker, die in keiner Frühjahrsbepflanzung fehlen sollten, sind Vergissmeinnicht und Ruckerl, besser bekannt als Gänseblümchen. Das Vergissmeinnicht – das Blau des Frühlings –setzt schöne farbliche Akzente und eignet sich auch sehr gut als Randbepflanzung.    

Ein weiterer Eyecatcher in der floralen Grabgestaltung sind farbenfrohe Ranunkeln mit ihrer bunten Vielfalt. Sehr beliebt sind auch vorgetriebene Zwiebelpflanzen, wie Tulpen, Muscari, Narzissen, Hyazinthen oder Schachbrettblumen, die wie kaum eine andere Pflanzengruppe die Vielfalt des Frühlings zum Ausdruck bringen.   

"Die Frühlingsbepflanzung ist übrigens sehr pflegeleicht und beschränkt sich auf das Ausputzen von Verblühtem. Lediglich wenn viele kühle Regentage drohen, muss man auf Pilzkrankheiten achten", sagt der Friedhofsgärtner. Bei Zwiebelblumen wird dagegen das Verblühte abgeschnitten oder die ganze Zwiebel aus dem Beet gezogen.   

Die richtige Blumensprache finden 

Eine ganz besondere Möglichkeit, seinen Gefühlen für den Verstorbenen Ausdruck zu verleihen, ist in der Sprache der Blumen: Tulpen beispielsweise stehen für Glück, Schönheit, Zuneigung und Liebe. Narzissen symbolisieren mit ihrer hellen Farbe den Frühling, sie stehen aber auch für den Sieg Christi über den Tod. Das Vergissmeinnicht trägt seine Bedeutung schon im Namen und symbolisiert Abschied, Treue und Erinnerung an eine große Liebe.   

"Gerade bei der Symbolik und Bedeutung der Frühjahrsblumen kann Ihnen Ihr Friedhofsgärtner eine wertvolle Stütze sein", so der Tipp von Mario Marbler.      


10.01.2019